Kategorie: Notizen

Kurze Anmerkunegn zu Wanderungen durch die Natur mit Bildern und Worten.

  • Hochries

    Hochries

    So weit sie in der Dämmerung zu sehen vermochten, lag überall der flimmernde Schnee hinab, dessen einzelne winzige Täfelchen hie und da in der Finsternis seltsam zu funkeln begannen, als hätte er bei Tag das Licht eingesogen, und gäbe es jetzt von sich.

    Adalbert Stifter, Bergkristall

    In die Dämmerung, Hochries 21.1.2021

  • Teufelstättkopf

    Teufelstättkopf

    Winterwanderung auf den Teufelstättkopf im Ammergebirge.

    Diaschau mit 30 Ansichten um einen Gipfel herum.

  • ein stein im mangfallgebirge

    ein stein im mangfallgebirge

    Über den Wolken wo die Freiheit noch grenzenlos ist.

    Wie im Traum sind wir für einem Tag den grauen Niederungen entflohen. Eine gute Stunde vom Bahnhof gelaufen und es war alles anders. Dort oben war die Luft klar.

    Auf dem Breitenstein, 1622 m im Mangfallgebirge. Eine Diaschau mit 32 Bildern über den Wolken und „Day Of Snow“ von Dee Yan Key.

  • Föhnsturm

    Föhnsturm

    Vom Spitzing Sattel über den Schönfeldkopf zur Rotwand.

    »Wenn jedes Werkzeug auf Geheiß oder auch vorausahnend das ihm zukommende Werk verrichten könnte, wie des Dädalus Kunstwerke sich von selbst bewegten, oder die Dreifüße des Hephästus aus eigenem Antrieb an die heilige Arbeit gingen, wenn so die Webeschiffe von selbst webten, so bedürfte es weder für den Werkmeister der Gehilfen noch für die Herren der Sklaven.« Der Traum des Aristotels ist heute Wirklichkeit geworden. Unsere Maschinen verrichten feurigen Atems, mit stählernen, unermüdlichen Gliedern, mit wunderbarer, unerschöpflicher Zeugungskraft, gelehrig und von selbst ihre heilige Arbeit und doch bleibt der Geist der großen Philosophen des Kapitalismus nach wie vor beherrscht vom Vorurteil des Lohnsystems, der schlimmsten aller Sklavereien. Sie begreifen noch nicht, dass die Maschine der Erlöser der Menscheit ist, der Gott, der den Menschen von den „sordidae artes“ und der Lohnarbeit loskaufen, der Gott, der ihnen Muße und Freiheit bringen wird.

    Paul Lafargue: Das Recht auf Faulheit. Schweizerische Genossenschaftsbuchdruckerei, Hottingen-Zürich 1884, Seite 30.

    Das Recht auf Faulheit. Wieviel Arbeit braucht der Mensch? Wenn eine Familie mehr als 40 Stunden Lohnarbeit verrichten muss, wurde sie unter dem Namen der Gleichberechtigung klammheimlich hintergangen.

    Mit weniger Arbeit haben wir mehr Zeit um uns langsamer fortzubewegen. Das Auto endgültig vom Dientsplan des Alltäglichen streichen. Es kehrt Ruhe in den Städten ein. Und wir müssen weniger vom Lärm fliehen.

    Der Parkplatz am Spitzumngsattel ist halb voll, an einem Wochentag, kein sonniger Herbstag. Die Herausforderung der Zukunft ist, unsere Ressourcen nachhaltig einzusetzen, nicht schneller und mehr, sondern langsamer und weniger, mit der Bahn statt mit dem Auto. Können wir umdenken lernen? Und dann anders handeln?

  • Gargnano

    Gargnano

    Im Hafen von Gargnano, Gardasee, 1.9.2020 um 21.53

  • Weg zur Gindelam

    Weg zur Gindelam

    Bäume in den Jahren stehen
    kunstvoll, aufrecht am Berghang
    ein Wanderer und
    die Natur
    gemeinsam
    sie gehen ihren Weg
    der Pfad führt hinüber, in stillen Gedanken
    ausgesprochenes
    jeder Schritt, vertraut
    wird mehr, als ein Leben
    im Übergang der Zeit

  • Gurro

    Gurro

    Stille Wege am Rand des Nationalparks Val Grande (Parco nazionale della Val Grande).

    Gurro: Close up, Parco nazionale della Val Grande.

    Diese Impressionen sind ein Dankeschön. Weggefährten, die da waren, als ich Hilfe brauchte.

  • Regentag

    Regentag

    In aller Stille über den Baumgartenschneid und den Gindelalmschneid. Nur der Regen geht mit.

  • Mangfallblau

    Mangfallblau

    Naturschauspiel am Mangfall zwischen Flussverbauung und Papiermühlen.

    Blätter aus Kalk, zerbrechlich wie Büttenpapier, auf dem Weg zur Ewigkeit.

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