Ein Spaziergang unter weissblauem Himmel auf den Hirschberg (1670 m) im Mai.
Der Weg von Scharling führt durch schattige Wälder und über bunte Blumenwiesen auf den weiten Gipfel des Hirschbergs. Der Tegernsee liegt still und blau tief unten im Tal, die Wanderer müde und faul hier heroben im Gras. So wie es sich gehört. Alles hat seine Zeit und seinen Ort. Ein flacher Gipfel, ausgedehnt, mit herrlichem Rundumblick lädt zum Ausruhen und weit Schauen ein. Die Welt läßt sich hier Zeit. Die Wiesen am Gipfel sind übersät mit Blumen, der Bergenzian, Knabenkraut und Waldstorchschnabel überschlagen sich mit ihren Farben im satten Grün. Nach dem winterlichen Weiss sind jetzt die Farben hier an der Reihe. Ich verbeuge mich tief um ganz nah zu sein.
Ein sonniger Tag lädt zum Schauen und Verweilen auf dem Breitenstein ein. Viel begangen und doch immer schön. An diesem Tag ganz besonders beeindruckend. Und es gab sogar Momente ganz allein auf dem Gipfel für herreliche Rundumblicke.
Bei der Keasselam, auf dem Weg zum Breitenstein, Februar 2022
Rundumblicke auf dem Breitenstein, im Hintergrund die Berge um den Spitzingsee.
360 Grad Rundumblick auf dem Breitenstein I, Februar 2022360 Grad Rundumblick auf dem Breitenstein II, Februar 2022Waldgeister im Frühling, Februar 2022Gleich nach Birkenstein, Februar 2022
Der Winter kehrt ein, der Schnee wird tiefer, die Landschaft erfährt seine jährlich tiefgreifenste Veränderung. Es heißt neue Wege gehen.
Rundumblick auf der Brecherspitze, Mangfallgebirge 2021
Es gibt die besonderen Momente in den Bergen. Als ich auf den Gipfel der Brecherspitze kam stand ich zunächst in den Wolken. Es war eisig kalt und ich wollte schon fast wieder gehen. Doch das Warten hat sich gelohnt.
Wanderung über den Baumgartenschneid (1449 m) im Mangfallgebirge. Ein Weg mit Schneeberührung nach einem langen Sommer. Viel begangen, doch immer wieder schön. Und es gibt was neues zu entdecken. Es kommt und vergeht der erste Schnee in wenigen Stunden …
Lass dich mitnehmen auf einen kleinen Gipfel mit viel Potential.
Ohne Wegweiser zum Gipfel des Bodenschneid (1696 m) im Mangfallgebirge. Der Herbst macht das Wandern zu einem leichten, luftigen Unternehmen mit vielen Orten der Ruhe und Einkehr. Kühle Luft und Sonne über allen Gipfeln tragen das ihrige zum Glück bei.
An einem Regentag unterwegs im Mangfallgebirge zwischen Wildbad Kreuth und Lenggries.
Der Bus von Tegernsee zur Klamm ist leer. Der Wetterbericht hat Regen angesagt, und Schnee weiter oben. Ich gehe keine zwanzig Minuten, schon spüre ich die Kälte und Nässe auf meiner Haut. War wohl keine so gute Idee, Roß- und Buchstein sind von einer dichten Wolkendecke verhüllt, die ersten Gipfel auf meinem Weg nach Lenggries fallen ins Wasser, rechts vorbei führt der Weg an den in den Wolken liegenden Gipfeln hinauf zu den Roßsteinalmen. Niemand ist da. Unter einem Vordach, etwas geschützt, eine kurze Rast. Mit jedem meiner Schritte erhält die Natur um mich und in mir etwas mehr von ihrem Zauber, selbst zu sein. Regen und Nebel nehmen zurück was die Sonne entblößte. Es gibt, was immer schon da ist. Schlechtes Wetter, nein, das ist es nicht, auch mit einem alten Anorak, dessen Goretex-Membran seit Jahren aufgelöst im Innenfutter lose herumhängt. Durch das Laufen wird mir warm. Ich sehe mehr im Nebel als an einem sonnigen Herbsttag. Es geht sich jenseits der Augen. Hinüber zum Seekarkreuz fällt der erste Schnee, der aber noch nicht liegen bleibt. Der Sommer ist vorbei. Meine Hände sind kalt. Maria Eck, es ist lange her, dass ich hier war. Ich erinnere mich. Etwas luftig mit schönem Tiefblick geht es hinüber, an der Lenggrieser Hütte vorbei, durch den Sulzer Steig hinab nach Hohenburg – ja und dann noch nach Lenggries zum Bahnhof. Wanderparkplätze sind nur noch verlassene Zwischenstationen, ohne Möglichkeit anzukommen. Etwas vollkommen sinnloses haftet ihren leeren Flächen an. Ich gehe weiter, und weiß warum. Bilder sind geboren um Worte zu suchen.
Ein schöner Bergtag, ganz alleine unterwegs, all die Naturzerstörungen haben sich für ein paar Stunden in Luft aufgelöst – wilde Wasser in einem wilden Traum aus Weg und Natur.
Der Weg in Bildern und Texten mit Musik von The Freeharmonic Orchestra. Keine Anleitung im Sinne eines Tourenführers um von A nach B zu kommen.
Leichter Weg auf schönen Aussichtsberg. Gut zu erreichen mit der Bayerischen Oberlandbahn von der BOB Haltestelle Fischbachau.
Der Frühling geht seinen Weg. Dem Jägerkamp folgt der Breitenstein. Man sieht sich über den Himmel und Aurach, dem Ausgangspunkt der Wanderung.
Es fängt überall am Boden zu blühen an. Man möchte nur noch schauen und schauen …
Vor drei Monaten, im Winter, war hier ein anderer Berg zu sehen, ein Weite über den Wolken fast grenzenlos, siehe hierzu den Beitrag: ein stein im mangfallgebirge.
Es wird Frühling im Mangfallgebirge. Die ersten Blumen kommen heraus. Und unten im Tal öffnen sich ganz vorsichtig die Knospen für einen ganzen Sommer. Weiter oben liegt noch Schnee.
Der Weg zum Jägerkamp vom Bahnhof Fischhausen-Neuhaus oder Fischbachau bietet immer wieder alles was man sich von einer kleinen Wanderungen in den Vorbergen wünscht. Und in dieser Jahreszeit ist er voller Kontraste.
Blau so blau ist der Himmel hier oben.
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