Schlagwort: Rundumblicke

  • Aufstieg in den Schnee, Abstieg in die Dunkelheit

    Aufstieg in den Schnee, Abstieg in die Dunkelheit

    Hohe Kisten (1922m) im Estergebirge.

    Rundumblick auf dem Gipfel der Hohen Kiste im Estergebirge.

    Der erste Novemberschnee im Gebirge. Langer, stiller Weg auf die Hohe Kisten (1922 m) im Estergebirge. Jede Wetterstimmung war dabei und der Tag zu kurz für den langen Weg. Eine beeindruckende Winterlandschaft macht Lust auf mehr und lässt einem den Abschied von diesem ungewöhnlich schönen Herbst leichter fallen.

    Ausgangspunkt und Endpunkt des Weges war der Bahnhof in Eschenlohe.

    Folge dem Weg in den Schnee und zurück in die Dunkelheit, lass dich ein auf die Ruhe einer Landschaft im Wandel der Jahreszeit.

  • Mit dem Herbstwind zum Gipfel

    Mit dem Herbstwind zum Gipfel

    Brunnenkopf (1718 m) und Klammspitze (1924 m) im Ammergebirge.

    Der Herbstwind, der ein ausgewachsener Föhnsturm mit Böen bis zu 100 km/h auf dem Gipfel wird, sorgt für Menschenleere auf dem Gipfel. Beim Abstieg frage ich mich, habe ich mich am Stativ für die Panoramaaufnahme festgehalten, oder habe ich das Stativ und die Kamera festgehalten, es war schon ein wenige heftig auf dem kleinen Vorsprung östlich des Gipfels und beinahe hätte ich das „Abbilden“ der Natur für meine Geschichten sein lassen … aber es hat sich gelohnt, und weniger windschief sind die Bilder, wie anfangs befürchtet.

    Föhnsturmrundumblick auf der Klammspitze, Ammergebirge 2021

    Aufstieg von Linderhof, mit Zwischenhalt auf dem Brunnenkopf, zum weiten Gipfel der Klammspitze.

    Klammspitze im Ammergebirge bei Föhnsturm.
    Blick vom Brunnenkopf zur Klammspitze, 2021
  • über den berg zum see

    über den berg zum see

    Von Ohlstadt über den Heimgarten zum Walchensee. Bayerischer Hochgenuß an einem großartigen Oktobertag.

  • der erste schnee kommt und vergeht

    der erste schnee kommt und vergeht

    Wanderung über den Baumgartenschneid (1449 m) im Mangfallgebirge. Ein Weg mit Schneeberührung nach einem langen Sommer. Viel begangen, doch immer wieder schön. Und es gibt was neues zu entdecken. Es kommt und vergeht der erste Schnee in wenigen Stunden …

    Lass dich mitnehmen auf einen kleinen Gipfel mit viel Potential.

  • Stille Wege über den Bodenschneid

    Stille Wege über den Bodenschneid

    Ohne Wegweiser zum Gipfel des Bodenschneid (1696 m) im Mangfallgebirge. Der Herbst macht das Wandern zu einem leichten, luftigen Unternehmen mit vielen Orten der Ruhe und Einkehr. Kühle Luft und Sonne über allen Gipfeln tragen das ihrige zum Glück bei.

  • Nach dem Jochberg zum Walchensee

    Nach dem Jochberg zum Walchensee

    Walchensee mit Gewitterwolken, Juni 2021

    Das schönste Ende einer Jochbergbesteigung im 360 Grad Rundumblick.

    Rundumblick am Walchersee, 11.Juni 2021
  • rundum (im) fluss

    rundum (im) fluss

    „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“

    Kratylos, Platon, ca. 430 v. Chr.

    Flusslandschaften und Hochgebirge sind zwei der wenigen Ökosysteme in Bayern, welchen noch das Attribut „Wildnis“ zugesprochen werden darf. Hier zeige ich Ihnen 53 Rundumblicke (360 Grad Panorama Aufnahmen), die im Zeitraum von 2014 bis 2018 entstanden sind. Ein Teil dieser Aufnahmen wurde im Rahmen des Verbundprojektes Alpenflusslandschaften: Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze durch mich innerhalb von navama – technology for nature durchgeführt. 30 von den über 200 Aufnahmen sind in der Ausstellungsserie Alpenflusslandschaften: Perlen der Vielfalt als großformatige Drucke im Flößermuseum in Lechbruck und im Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern bereits der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

    Die hier gezeigten 360 Grad Panorama Aufnahmen sind in einer Druckgröße von bis zu 260 cm x 60 cm bei 300 dpi hergestellt. Die nun gewählte Präsentation auf einem kleinen Videobildschirm wird der Weite und Schönheit der voralpinen Flusslandschaften mit Einschränkungen gerecht. Diese Bildsequenz ersetzt nicht den Anblick des großformatigen Kunstdruckes in einer Ausstellung. Auf der anderen Seite öffnet die kleine Panorama – Sequenz rundum (im) fluss den Blick für die schöne „Wildnis“ einer unverbauten Flusslandschaft mit einfachen Mitteln. Perspektive Wildnis im kleinen Video – Format präsentiert sich neu. In der dichten Bildfolge hebt die Sequenz mit neuen Mitteln die enorme Vielfalt der voralpinen Flusslandschaft hervor.

    Die Diaschau rundum (im) fluss mit 53 Bildern von Isar, Loisach, Ammer, Lech und vielen weiteren Flüssen und Seen der bayerischen voralpinen Landschaft benötigt knapp 6 Minuten. Nehmen Sie sich die Zeit, und lassen Sie sich mitnehmen in die Uferlandschaften südlich von München. Tauchen Sie ein in die großen Rundumblicke einer „Wildnis Natur“ ohne ganz nass zu werden.

    Für die Aufnahmen war der ganze Körper im Einsatz. Als Wanderer mit Fotoapparat stand ich teilweise bis über den Bauch im kalten Wasser. Nur so konnte ich den Rundumblicken die Perspektive geben, die dem Fluss und den Ufern ihren ursprünglichen Charakter als ein „wild sein“ gerecht wird. Der Titel rundum (im) fluss setzt das unmittelbar in Worte um. Herausforderungen und viel druassen sein waren die Wegbegleiter dieser Bildserie. Nichts ging bei dieser Arbeit schnell. Es war nicht ein schnell mal an einem Nachmittag mit dem Auto an fünf Flüssen einen Panorama – Auftrag abzuarbeiten. Jedes Ufer wurde zu Fuß, und nur zu Fuß erarbeitet. Und ja, alles bewegte sich immer fort und nichts blieb. Eine Woche später waren die Ufer bereits wieder andere.

    Ich danke dem Bundesamt für Naturschutz, dem Bayerischen Naturschutzfond und allen Projektpartnern von Alpenflusslandschaften: Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze für die Ermöglichung dieser Arbeit innerhalb von navama – technology for nature. Es hat viel Freude gemacht und die Spuren für einen nachhaltigeren Umgang mit der Natur sind gelegt. Sie führen weiter am Fluss entlang.

    „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“

    Das Projekt Alpenflusslandschaften: Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze ist zu Ende. Gefördert wurde das Verbundprojekt von Oktober 2014 bis März 2021 durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie mit Mitteln des Bayerischen Naturschutzfonds. Es waren dreißig Verbundpartner die sich gemeinsam für mehr Schutz von voralpinen Flusslandschaften einsetzten. Die Flusspanoramabilder werden von mir als Privatperson für Ausstellungen weiter verwendet.

  • Gargnano

    Gargnano

    Im Hafen von Gargnano, Gardasee, 1.9.2020 um 21.53

  • Die Weite vor den Bergen

    Die Weite vor den Bergen

    Im Zeichen der Ebene und des Himmels.

    Zum verrückt werden schön ist es, wenn sich Gegensätze zusammen tun. Nirgendwo sehe ich diese Begegnung so unmittelbar wie in den bedrohten Moorlandschaften vor den Bayerischen Bergen. Verschwindend kleine Flächen für große Wahrnehmung von Natur wie sie noch ist.

    360 Grad Rundumblicke – Oberbayerische Moorlandschaften: Das Waasenmoos I, 260 x 60 cm, 2018

    Woran unsere Väter in geschlossenem Reisewagen, ungeduldig und von Langeweile geprägt, vorüberfuhren, das brauchen wir. Wo sie den Mund auftaten, um zu gähnen, da tun wir die Augen auf, um zu schauen, denn wir leben im Zeichen der Ebene und des Himmels. Das sind zwei Worte, aber sie umfassen eigentlich ein einzige Erlebnis: die Ebene. Die Ebene ist das Gefühl, in dem wir wachsen.

    Rainer Maria Rilke, Worpswede

    360 Grad Rundumblicke – Oberbayerische Moorlandschaften: Das Waasenmoos II, 260 x 60 cm, 2018

    „Birken, Birken, Kiefern und alte Weiden. Schönes braunes Moor, köstliches Braun! Die Kanäle mit den schwarzen Spiegelungen, asphaltschwarz … es ist ein Wunderland, ein Götterland. Ich habe Mitleid mit diesem schönen Stück Erde, seine Bewohner wissen nicht, wie schön es ist…. wenn das Malen nicht wäre?!“

    Paula Modersohn-Becker

    360 Grad Rundumblicke – Oberbayerische Moorlandschaften: Murnauer Moos I, 260 x 80 cm, 2018
    360 Grad Rundumblicke – Oberbayerische Moorlandschaften: Murnauer Moos II, 260 x 60 cm, 2018
  • Die Ammergauer Alpen im schönsten Licht

    Die Ammergauer Alpen im schönsten Licht

    360 Grad Rundumblicke bei Tag und bei Nacht

    Ausstellung im Zentrum für Umwelt und Kultur

    1. Januar – 24. Februar 2019

    Der bayerische Alpenbogen zwischen Allgäu und Berchtesgaden bietet eine vielseitige Auswahl an traumhaften Bergen und Gipfeln der Extraklasse mit viel Natur und Artenvielfalt. In dieser Fotoausstellung werden die Ammergauer Alpen besonders hervorgehoben und im schönsten Licht dargestellt. Aufwendig erarbeitete, hochwertige 360 Grad Aufnahmen sowie klassische Aufnahmen des Ammergebirges währen unverstellte Rundumblicke in einzigartige Berglandschaften.

    Auf dem Teufelstättkopf, Ammergebirge, 2011

    Allerheiligen 2009 übernachtete ich im Freien auf der Großen Traithen im Mangfallgebirge. Aus einem kleinen, bescheiden Herbstgipfel wurde durch das spektakuläre Licht bei Sonnenuntergang und einer langen, klaren Nacht ein ganz besonderes Naturerlebnis. Seit dieser intensiven Erfahrung der freien Natur durfte ich bald 100 Gipfel mit Biwak und Zelt in den Alpen erleben. In dieser Fotoausstellung zeige ich einen ersten Einblick in die dabei entstandenen Bilder. Dabei wird das Ammergebirge vorgestellt. Das erste Morgenlicht nach einem Biwak im Winter bei – 30 Grad auf dem Gipfel der Hochplatte im Ammergebirge begleitet den Betrachter dabei ebenso wie das Abendlicht vor einer schwülend heißen Sommernacht, in der man leicht, fast mediteran, ohne Schlafsack in einer Graskule auf dem Hasentalkopf schlafen kann.

    Mein besonderes Anliegen ist es, auf die noch wenige, ursprüngliche schützenswerte Natur aufmerksam zu machen. Je mehr sich in das Abenteur der Natur hineinbegeben ohne zerstörerische Spuren zu hinterlassen, desto sensibler kann mit ihr umgegangen werden. Ich machte alle Touren von München aus mit dem Zug und Rad. Wann immer das Zelt abgebaut und der Schlafsack eingerollt waren, sind auch meine letzten Spuren, wie das flach gedrückte Gras, in ein paar Stunden ganz vergangen. Warum in die Ferne schweifen und eine weite Reise auf sich nehmen, den CO2 Ausstoß unnötig erhöhen, wenn das Gute so nahe liegt? Das Abenteuer beginnt vor der Haustür und es ist ein großartiges Geschenk. Die Bilder im schönsten Licht des Ammergebirges zeigen es. Ich möchte mit meinen Bildern für mehr Einklang mit der Natur in der Heimat werben. Weniger ist mehr, sehen Sie selbst und entdecken Sie in großformatigen Rundumblicken auch ihre schönsten Gipfeltouren in neuem Licht. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

    Sonnenuntergang zwischen den Gipfeln, Ups und Daniel im Ammergbirge, 360 Grad Aufnahme, 2012

    Abzüge bis zu einer Größe von 260 x 60 cm und 300 dpi sind in streng limitierter Auflage erwerbbar. Hierzu kontaktieren sie mich unter andreas.struck@blog.lichtmomente.de.

    Die Ausstellung ist vom 11. Januar – 24. Februar 2019 täglich von 9:00 bis 17:00 zugänglich.

    Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern
    Zeilerweg 2
    D-83671 Benediktbeuern

error: Der Inhalt ist Copyright geschützt. Bei Interesse an einem Bild dürfen Sie mich gerne kontaktieren.