Schlagwort: Ammergebirge

  • Mit dem Herbstwind zum Gipfel

    Mit dem Herbstwind zum Gipfel

    Brunnenkopf (1718 m) und Klammspitze (1924 m) im Ammergebirge.

    Der Herbstwind, der ein ausgewachsener Föhnsturm mit Böen bis zu 100 km/h auf dem Gipfel wird, sorgt für Menschenleere auf dem Gipfel. Beim Abstieg frage ich mich, habe ich mich am Stativ für die Panoramaaufnahme festgehalten, oder habe ich das Stativ und die Kamera festgehalten, es war schon ein wenige heftig auf dem kleinen Vorsprung östlich des Gipfels und beinahe hätte ich das „Abbilden“ der Natur für meine Geschichten sein lassen … aber es hat sich gelohnt, und weniger windschief sind die Bilder, wie anfangs befürchtet.

    Föhnsturmrundumblick auf der Klammspitze, Ammergebirge 2021

    Aufstieg von Linderhof, mit Zwischenhalt auf dem Brunnenkopf, zum weiten Gipfel der Klammspitze.

    Klammspitze im Ammergebirge bei Föhnsturm.
    Blick vom Brunnenkopf zur Klammspitze, 2021
  • Hörnle (1548 m) in den Ammergaueralpen

    Hörnle (1548 m) in den Ammergaueralpen

    Wanderung von Unterammergau über das Hörnle und durch das Murnauer Moos nach Eschenlohe.

    Blick vom Hörnle über das Murnauer Moos.

  • Teufelstättkopf

    Teufelstättkopf

    Winterwanderung auf den Teufelstättkopf im Ammergebirge.

    Diaschau mit 30 Ansichten um einen Gipfel herum.

  • Die Ammergauer Alpen im schönsten Licht

    Die Ammergauer Alpen im schönsten Licht

    360 Grad Rundumblicke bei Tag und bei Nacht

    Ausstellung im Zentrum für Umwelt und Kultur

    1. Januar – 24. Februar 2019

    Der bayerische Alpenbogen zwischen Allgäu und Berchtesgaden bietet eine vielseitige Auswahl an traumhaften Bergen und Gipfeln der Extraklasse mit viel Natur und Artenvielfalt. In dieser Fotoausstellung werden die Ammergauer Alpen besonders hervorgehoben und im schönsten Licht dargestellt. Aufwendig erarbeitete, hochwertige 360 Grad Aufnahmen sowie klassische Aufnahmen des Ammergebirges währen unverstellte Rundumblicke in einzigartige Berglandschaften.

    Auf dem Teufelstättkopf, Ammergebirge, 2011

    Allerheiligen 2009 übernachtete ich im Freien auf der Großen Traithen im Mangfallgebirge. Aus einem kleinen, bescheiden Herbstgipfel wurde durch das spektakuläre Licht bei Sonnenuntergang und einer langen, klaren Nacht ein ganz besonderes Naturerlebnis. Seit dieser intensiven Erfahrung der freien Natur durfte ich bald 100 Gipfel mit Biwak und Zelt in den Alpen erleben. In dieser Fotoausstellung zeige ich einen ersten Einblick in die dabei entstandenen Bilder. Dabei wird das Ammergebirge vorgestellt. Das erste Morgenlicht nach einem Biwak im Winter bei – 30 Grad auf dem Gipfel der Hochplatte im Ammergebirge begleitet den Betrachter dabei ebenso wie das Abendlicht vor einer schwülend heißen Sommernacht, in der man leicht, fast mediteran, ohne Schlafsack in einer Graskule auf dem Hasentalkopf schlafen kann.

    Mein besonderes Anliegen ist es, auf die noch wenige, ursprüngliche schützenswerte Natur aufmerksam zu machen. Je mehr sich in das Abenteur der Natur hineinbegeben ohne zerstörerische Spuren zu hinterlassen, desto sensibler kann mit ihr umgegangen werden. Ich machte alle Touren von München aus mit dem Zug und Rad. Wann immer das Zelt abgebaut und der Schlafsack eingerollt waren, sind auch meine letzten Spuren, wie das flach gedrückte Gras, in ein paar Stunden ganz vergangen. Warum in die Ferne schweifen und eine weite Reise auf sich nehmen, den CO2 Ausstoß unnötig erhöhen, wenn das Gute so nahe liegt? Das Abenteuer beginnt vor der Haustür und es ist ein großartiges Geschenk. Die Bilder im schönsten Licht des Ammergebirges zeigen es. Ich möchte mit meinen Bildern für mehr Einklang mit der Natur in der Heimat werben. Weniger ist mehr, sehen Sie selbst und entdecken Sie in großformatigen Rundumblicken auch ihre schönsten Gipfeltouren in neuem Licht. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

    Sonnenuntergang zwischen den Gipfeln, Ups und Daniel im Ammergbirge, 360 Grad Aufnahme, 2012

    Abzüge bis zu einer Größe von 260 x 60 cm und 300 dpi sind in streng limitierter Auflage erwerbbar. Hierzu kontaktieren sie mich unter andreas.struck@blog.lichtmomente.de.

    Die Ausstellung ist vom 11. Januar – 24. Februar 2019 täglich von 9:00 bis 17:00 zugänglich.

    Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern
    Zeilerweg 2
    D-83671 Benediktbeuern

  • Geist und Kosmos

    Geist und Kosmos

    Gedanken zu einer Nacht auf dem Schellschlicht im Ammergebirge mit den Bildvariationen: Die Natur schlägt die Augen auf.

    Was mich leitet, ist die Überzeugung, dass der Geist nicht bloß ein nachträglicher Einfall oder ein Zufall oder eine Zusatzausstattung ist, sondern ein grundlegender Aspekt der Natur.

    Thomas Nagel, Geist und Kosmos, 2016
    Die Natur schlägt die Augen auf I, Schellschlicht (2052 m), Ammergebirge, 2016

    Mein Versuch die Natur weiter zu denken. Ich verfolge als Naturphilosoph …

    … ein Verständnis, nach dem das Universum grundsätzlich dazu neigt, Leben und Geist zu erzeugen, wahrscheinlich eine sehr viel radikalere Abkehr von den vertrauten Formen naturalistischer Erklärung verlangen wird, als ich sie mir gegenwärtig vorzustellen vermag.

    Thomas Nagel, Geist und Kosmos, 2016
    Die Natur schlägt die Augen auf II, Schellschlicht (2052 m), Ammergebirge, 2016

    Als Naturwissenschaftler kann ich im biologischen Leben einen Prozess sehen der durch Entropieabnahme Ordung schafft, diese Ordnung lässt sich als Information beschreiben. Leben als ein Prozess der Informationszunahme. Information als der wissenschaftliche Begriff von Geist. Als Naturphilosoph und Künstler erfahre ich diese Informationszunahme in einem kreativen Prozess der Schöpfung. Geist und Information sind die beiden Seiten einer Münze, die Währung von Leben.

    Die Natur schlägt die Augen auf III, Schellschlicht (2052 m), Ammergebirge, 2016

    Liebe ist die Synthese von zwei auseinanderfallenden Objekten, die Umkehrung des Zerfalles im Einzelnen wieder vorwärts gerichtet zum Ganzen.

    Die Natur schlägt die Augen auf IV, Auf dem Weg ins Tal, Ammergebirge, 2016

    Geist ist das bewusst werden der Natur. Es ist dass …

    „… das Universum allmählich erwacht und sich seiner selbst bewusst wird“

    Thomas Nagel, Geist und Kosmos, 2016.

    Der Mensch als Ganzes schlägt mit und in seiner Natur die Augen auf. In seiner Vereinzelung kehrt er wieder zurück in eine Betrachtung von auserhalb.

    Es dämmert.

    Ich steige nach einer langen Nacht

    mit behutsamen Schritten

    hinunter

    in den Tag

    zu den Flüssen

    im Tal.

    Die Natur schlägt die Augen auf V, Zurück unten am Fluss, Ammergebirge, 2016
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