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  • Auf der Suche nach dem verlorenen Schnee

    Auf der Suche nach dem verlorenen Schnee

    Eine fotografische Studie zum Thema Schnee und seinem Vergehen.

    In der Weihnachtsausstellung des Kulturforum West zeige ich fünf Bilder aus der Studie „Auf der Suche nach dem verlorenen Schnee“. Darüber hinaus ist es möglich in der Ausstellung handsignierte Probedrucke auf 10×15 Kunstdruckpapier zu erwerben und wenn sie wollen, diese als Erinnerung an Freund*innen weiter zu reichen.

    Die Studie „Auf der Suche nach dem verlorenen Schnee“ ist eine Liebeserklärung an die Ästhetik des Winters. Sie ist aber auch das Aufmerksam machen auf eine Bedrohung. Eine Bedrohung, welche in den vergangenen 50 Jahren zu einer unser gesamtes Handeln hinterfragenden Tatsache wurde.

    Die Studie ist dem zunehmenden ökologischen Vergessen geschuldet und hofft, den Betrachter zum Nachdenken und entschlossenen Handeln anzuregen.

    Eine tiefe ästhetische Wahrnehmung der Natur, davon bin ich überzeugt, macht den scheinbar schmerzhaften Verzicht in einer fremdbestimmten Konsumwelt zu einer positiv wahrgenommen Handlung. Wir werden zu mündigen Bürgern. Von einer Bevormundung ist hier nicht zu sprechen. Auf diesem Weg können kooperative Kräfte in einer Gemeinschaft frei gesetzt werden. Diese lösen überraschend schnell weitere positive Handlungen für eine nachhaltige Zukunft aus. In dieser Dynamik liegt vielleicht die größte Chance zur friedlichen Veränderung auf einem aufgeklärten Boden. Damit kommt es auf jeden Einzelnen und sein Handeln an.

    Ich freue mich auf ihr kommen. Die Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, den 28.11.2025 um 19:00. Sie sind herzlich eingeladen.

    Zeit: Die Ausstellung ist jeweils Samstag und Sonntag von 15:00 bis 18:00 vom 29.11.25 bis 14.12.25 zu besichtigen.

    Ort: Unterkirche von St. Raphael, Lechelstraße 52/Ecke Waldhornstraße in München-Hartmannshofen

    In der Weihnachtsausstellung des Kulturforum West sind auch Arbeiten von Manuela Franz, Cornelia Hohenegg, Marta Fischer, Mathis Lex, Manfred Brey, Tobias Melle, Reinhard Mohr, Irene Bauer-Conrad und Fabian Vogl zu sehen und zu erwerben.

  • Im Spiegel der Natur

    Im Spiegel der Natur

    Fotoausstellung

    Ort: Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern
    Zeilerweg 2
    D-83671 Benediktbeuern

    4.12.2025 bis 3.2.2026, jetzt verlängert bis zum 10.3.2026

    Öffnungszeiten: Täglich 10:00 bis 17:00

    Vernissage am Donnerstag, den 4.12.25 – 18:00 (keine Anmeldung erforderlich)

    Führungen auf Anfrage, fester Termin am 7.2.2026, siehe mehr unter „Eine Erzählung in Bildern“

    Die Bilder dieser Ausstellung sind eine fotografische Auseinandersetzung mit der Frage nach der Natur. Was heißt hier Natur im Unterschied zu der vom Menschen geschaffenen Kultur? Ergänzend zu großflächigen Panoramabildern von Seen und Bergen zeige ich Tier und Pflanzenbilder aus ungewohnten Perspektiven und eine Natur im Entstehen und Vergehen. Mit der Ästhetik des Naturschönen kommt es auch zu einer Wahrnehmung des Guten. Selbstredend verlangt eine solche ästhetische Annäherung an die Natur dann auch einen guten, nachhaltigen Umgang mit der Natur als Schöpfung jenseits einer „nur“ Nutzung von materiellen oder touristischen Ressourcen. Mein Anliegen ist es aus der Ästhetik des Schönen eine Handlung des guten Umganges mit der Natur und damit auch dem Menschen als Teil der Natur zu entwickeln.

    In dieser Ausstellung bewege ich mich weiter auf eine Spiegelung unser selbst im Anblick eines natürlichen Gegenüber. Fotografie als kulturelle Errungenschaft entzieht dem Anblick der Natur in einem ersten Moment scheinbar seine „Lebendigkeit“. In der Antike war Technik (altgriechisch τέχνη téchne) als alles vom Menschen geschaffene ausreichend für den Begriff der Kunst. Mit der Industrialisierung und dem verschwinden der ungenutzten Landschaft wurde der Kunstbegriff immer enger gefasst und distanzierte sich schließlich als einzigartiges Kunstwerk mit hohem Sammlerwert von einem stetig wachsenden Markt von nur noch „künstlichen“ Massenprodukten. Mit mehr als 1 Billion Fotos pro Jahr im digitalen Zeitalter stellt sich die Frage, ob es fotografisch überhaupt noch möglich ist, mit dieser téchne ein Kunstwerk zu schaffen. Meine Antwort ist „Ja“, und gerade jetzt. Ich verfolge dabei im Grunde einen ganz einfachen Weg. Eine schlichte Konzentration auf das Wesentliche. Ich bilde das Naturschöne im fotografischen Blick ab. Damit wird dieser festgehaltene Augenblick ganz „natürlich“ zum Kunstschönen mit einer neuen Lebendigkeit erfüllt. Wie Theodor W. Adorno in seiner Ästhetischen Theorie sehe ich Natur als Vorbild des Schönen, auch für das Kunstschöne. Es ist also weniger der „kreative“ Eingriff in das Bild, mit dem ich versuche, eine Fotografie zum Kunstwerk zu machen, als mehr der „kreative“ Blick in eine „entschwindende“ Natur. Und damit spiegelt sich in jedem Bild auch etwas Verstecktes von uns selbst. Wir sind Natur und schaffen uns neu als Kultur. In dieser Spannung dürfen sie meine Bilder verstehen und vor allem sehen.

  • München leuchtet – oder auch nicht

    München leuchtet – oder auch nicht

    Fotografien von Andreas Struck

    Ausstellung vom 2.11.2025 bis 31.1.2026 in der Maxvorstadt im Steinheil 16 in der Steinheilstraße 16, 80333 München, täglich geöffnet von 11:00 bis 01:00 Uhr

    Titel und Preise der im Steinheil 16 ausgestellten Bilder

    Bild 1 – Hieronymus, das Gesicht unter einer Kapuze verhüllt, Olympiaberg, 2020

    Bild 2 – Im Schatten der Moderne, Pinakothek der Moderne, 2022

    Bild 3 – Halle 6, Kreativquartier, 2024

    Bild 4 – Lichtstrahl, Königsplatz, 2021

    Bild 5 – 5 Frozen Spirit I, Olympiapark, 2008 (Analog, Fuji Provia)

    Bild 6 – Frozen Spirit II, Olympiapark, 2008 (Analog, Fuji Provia)

    Bild 7 – Die Stille nach dem Fest I, Theresienwiese, 2007 (Analog, Fuji Provia)

    Bild 8 – LiLaLu I, 2010

    Bild 9 – LiLaLu II, 2010

    Bild 10 – Abgrenzung I, Olympiastadion, 2024

    Biöd 11 – München leuchtet, Allianz Arena, 2007 (Analog, Fuji Velvia)

    Niöld 12 – Säulenordnung I, Allianz Arena, München, 2007 (Analog, Fuji Velvia)

    Bild 13 – Die Stille nach dem Fest II, Theresienwiese, 2007 (Analog, Fuji Provia)

    Bild 14 – Säulenordnung II, Allianz Arena, München, 2007 (Analog, Fuji Velvia)

    Preis ohne Rahmung, Kunstdruck, limitierte Auflage, handsigniert, 30 x 45 cm, je Bild 180 €

    Auf Wunsch mit Rahmung

    Weitere Informationen siehe auch unter Ausstellungen.

  • Ein Herz für Tiere

    Ein Herz für Tiere

    Wasserfrosch (Pelophylax „esculentus“) zwischen Seerosen im Frühsommer.

  • Mandarinenente

    Mandarinenente

    Ausgebüchst … neu Heimat im Nymphenburger Schlosspark.

    Die Mandarinente (Aix galericulata) ist in Ostasien beheimatet und dort als Wildbestand vom aussterben bedroht. Als Ziervogel in Gefangenschaft gehalten, haben sich im Laufe der Zeit entflohene Enten verpaart, und so hat sich eine teilweise freie Population auch in Deutschland etabliert. Die kleine hübsche Ente habe ich beim Spaziergang am Nymphenburger Kanal in München fotografiert.

    Mehr zu dieser Entenart siehe auch NABU.

  • Wintergäste

    Wintergäste

    Im Januar und Februar gibt es an den oberbayersichen Seen viel interessantes zu sehen. Ein Durchziehen und Ankommen ist angesagt …

    Lachmöwen im Winterkleid.

    Silberreiher und Kormorane.

    Gänsesäger im Schlichtkleid.

    Der Flug von Graugänsen.

    Singschwäne, alt, mit dem markanten gelben Höcker, und jung, nicht nur auf der finnischen 1 – Euro Münze zu sehen.

    Silberreiher im Anflug zum Nachtquartier.

  • Augenblick verweile doch

    Augenblick verweile doch

    Winterlandschaft bei Lechbruck im Allgäu. Sie sind selten geworden, diese wunderbaren Wintertage mit Schnee, Frost und Sonne.

  • Nebelstochern am Flußlauf

    Nebelstochern am Flußlauf

    Spaziergang in die Abenddämmerung am Lech

  • Im Schatten der Erde

    Im Schatten der Erde

    Partielle Mondfinsternis am 28. Oktober 2023

  • Aus der Dunkelheit

    Die Weite, dich

    am Abend, am Ufer anspricht

    Verweile Wanderer

    es gibt nichts mehr zu halten

    eine Welt ist geschehen

    und du hast sie gesehen

    mit Glück und ihrem Schmerz

    bis tief in dein Herz

    klopfende Zwänge

    aus all der Enge

    sie sind nun fort

    an einem anderen Ort

    es war ein durstiges Trinken

    jetzt Feenhände dir winken

    ein langes Leben

    endlich vergeben

    im Spiegel der Tautropfen

    deine Worte auf Silber klopfen

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