Stell dir vor …

es scheint die Sonne und kein Kind spielt mit dem Anderen.

Corona I, Stell dir vor …, München 2020

Corona Epidemie 2020

In Gangelt (Heinsberg), einem der von Covid 19 sehr stark betroffen Regionen in Deutschland liegt nach einer ersten ausführlichen wissenschaftlicher Analyse die Sterblichkeitsrate bei 0,37 Prozent für die an Covid-19 erkrankten ( „Covid-19 Case-Cluster-Study“ des Virologen Prof. Dr. Hendrik Streek, Universität Bonn, 9.4.2020)

Für Influenza werden je nach Quelle und der Schwere der Epidemie Sterblichkeitsraten zwischen 0,1 Prozent und 17,0 Prozent (Schweiz, 2015, Quelle Wikipedia) angegeben. Diese Raten werden vor allem im Nachinein als Übersterblichkeit erfasst.

Für die Influenza Epidemie 2017/18 gibt das Robert Koch Institut in seinem Bericht zur Epidemologie der Influenza in Deutschland Saison 2018/19 eine Übersterblichkeit von 25.000 Menschen für Deutschland an.

„… zeigt mit rund 25.000 Influenza-bedingten Todesfällen in der Vorsaison auch für diesen Parameter die außerordentliche Schwere der Grippewelle. „

Robert Koch Institut: Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018/19

Stand 9.4.2020 gibt es in Deutschland laut Robert Koch Institut 2.107 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Die Wortwahl änderte sich im Verlauf der täglichen Berichterstattung von „Corona bedingten Todesfälle“ zu „in Zusammenhang mit Corona“. siehe Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19

Frühstücksgespräch mit einem Kind, das nicht mit einem anderen Kind draußen spielen darf.

Mutter: Es wäre doch wunderbar, wenn wir Viren sehen könnten, dann könnten wir ihnen ausweichen. Stell dir vor, es wären kleine, rote Punkte.

Schulkind: Das wäre doch schrecklich, die Luft wäre dann ganz rot und wir würden alle verrückt werden, die sind doch immer überall.

Vater: Hm. Für Corona könnte genau das passiert sein, statt roter Punkte sind es Zahlen im Internet. Und wir sind alle verrückt geworden.

Covid 19 erscheint täglich als „wissenschaftlich“ korrekt gemessen in jedem Newsticker mit Todesfällen. Das ist schon jetzt das Neue für die Welt.

Corona II, Coming soon – Im Hintergrund das NS Dokumentationszentrum, München 2020

„Gemeinsame Gefahr ist bei weitem der leichteste Weg zur Homogenität.“

„Die psychologischen sind in mancher Hinsicht die schwierigsten Bedingungen für die Zähmung der Macht. In Verbindung mit der Psychologie der Macht sahen wir, daß Furcht, Wut und alle Arten von gewaltsamer kollektiver Erregung die Menschen leicht dazu bringen, blind einem Führer zu folgen, der in den meisten Fällen Vorteil aus ihrem Vertrauen zieht, um sich selbst zum Tyrannen zu machen …“

Bertrand Russel, Formen der Macht, 1938
Corona III, Zu Zweit allein im Park, München 2020

„Angst ist ein sehr persönliches, ein intimes Gefühl. Angst ist aber auch ein Politikum. Sie ist das Fundament von Diktaturen. Ohne Angst könnten sich autoritäre Herrscher nicht an der Macht halten. Doch wie kann es sein, dass aus der Freiheit die Sehnsucht nach autoritärer Führung erwächst? Das ist eine Schlüsselfrage …“

Armin Käfer, 2018, Die Literaturnobelpreisträgerin Hertha Müller zu Gast beim „Stuttgarter Gespräch“, einer Veranstaltungsreihe der Robert Bosch Stiftung und der Stuttgarter Zeitung.


Es gibt immer eine Alternative.

„Die Zahl steigt und steigt – zwar nicht exponentiell, aber äußerst flott: Am 22. März gab es 2900 Fälle zu beklagen, acht Tage später bereits über 10.000. Allein am 5. April erhöhte sich der Wert um 1200 auf mehr als 16.000. Das kommende Osterwochenende wird wohl zu einer weiteren starken Zunahme führen; die Kombination aus schönem Wetter und viel Freizeit ist leider äußerst ungünstig. Neue, traurige Rekorde sind absehbar. Nein, es geht hier zum Glück nicht um die Zahl der mit SARSCoV-2 infizierten Österreicher. Dieser Wert lag zuletzt bei rund 13.000 positiv Getesteten. Einen Boom erleben dafür die Anzeigen wegen Verstößen gegen die neue Epidemiegesetzgebung. Mittlerweile haben deutlich mehr Menschen einen Strafzettel daheim als einen positiven Corona-Befund.“

Rosemarie Schweiger, Profil 16/2020

Es gibt immer eine Alternative.

15.1.2020: Stell dir vor … es ist Krieg und und eine dünne Schicht Papier bringt den Frieden.

Nachtrag am 16.6.2020:

»Wir hätten uns in der Frühphase der Epidemie den generellen Maskengebrauch von asiatischen Ländern abschauen sollen«

Nora Szech, Verhaltensökonomie-Professorin am Karlsruher Institut für Technology (KIT) in Spektrum der Wissenschaften, Ausgabe vom 12.06.2020

In dem Artikel Späte Kehrtwende in Spektrum der Wissenschaften vom 12.6.2020 wird ausführlich dargelegt, wie wichtig ein frühes Tragen von Masken gewesen wäre. Es gab zur Zeit des Corona Ausbruches bereits viele Hinweise und wissenschaftliche Studien, das ein Mund und Nasenschutz sich und andere schützt.

Einfach nur einfach, warum nicht?