Aus dem Nebel der Tiefe in die Sonne der Höhe.

Ein besonderer Berg in den Bayerischen Voralpen, der Jochberg (1565 m). Kaum leichter und schöner gewinnt man an Aussicht und natürlichem Weg von der Kesselberg Passhöhe. Das macht den Jochberg so beliebt und leider auch sehr überlaufen. Die Spuren der Tritte sind leider nicht mehr zu übersehen. Sein Zweiseenblick ganz oben lässt das dann aber schnell vergessen. Und wenn die Kesselbergstrasse wie an diesem sonnigen Novembertag für den Autoverkehr gepserrt ist, kann man den Weg und den Gipfel auch ganz alleine genießen. Was für ein Wunder und Glück, und so einfach. Kaum jemand macht sich die Mühe, den Jochberg von Kochel aus zu besteigen. Schneller Genuß und keine Zeit sind leider zu oft die Weggefährten.

Rundumblick vom Jochberg (1565 m) auf den Walchensee und Kochelsee.

Ausgangspunkt und Endpunkt waren der Bahnhof in Kochel. Zwischenstop am Kochelsee im Auf- und Abstieg, und am Walchensee bei Sachenbach beim Abstieg. Es ging aus dem Herbstnebel am See bald in die Sonne der Gipfel. Die Stille auf dem alten Kesselebergweg war beeindruckend. Kein Motorenlärm drang von der Strasse in den Herbstwald. Wer den Weg nach den Kesselbergfällen kennt, weiss wie ungewöhnlich das ist. Wahrscheinlich wäre es für alle Naturfreunde ein Gewinn, alle Parkplätze zwischen Altjoch und Urfeld zu sperren. Der Berg und die Natur hätten es verdient, etwas mehr Mühe zum Wandern für den großartigen Blick mitzubringen. Freiwiilig kann jeder den Zug nach Kochel nehmen. Wer die Freiheit sucht und die Natur liebt, wird diesen langen Weg auch mehr und mehr anstreben. Es geht nicht anders. Und es gibt viel, viel mehr zu sehen als vom Auto aus möglich ist.

Rundumblick am Walchensee.
Nach einem langen Abstieg die kühle Novembernacht willkommen heißen am Kochelsee.

Komm mit, einen ganzen Tag wandern, vom Morgen bis zum Abend, zwischen großartigen Voralpenseen und einem unvergleichlichen Karwendelblick. Schöner geht es, wie so oft beim Gehen, nicht.

Der Zweiseenberg, aus dem Nebel in die Sonne. Ein langer Weg mit unvergleichlichen Sichten.

Krottenkopf (2086 m) im Estergebirge

Das Drehbuch ist der Weg. Der Weg ist das Ziel. Die Natur als kreativen Moment im Gehen erleben.

Vom Bahnhof in Farchant über die Esterberger Alm auf den Krottenkopf und zurück. Alle Lichter des Tages waren dabei, aus der Dunkelheit in den Tag und zurück in die Nacht. Die Stille ging von Anfang an mit.

Komm mit auf eine Tour in aller Stille über der Betriebsamkeit von Garmisch und Farchant. Nimm dir 5 Minuten Zeit zum Schauen und weiter sehen als sonst.

Rundumblick kurz vor dem Gipfel des Krottenkopf (2086 m) im Estergebirge.

Aufstieg in den Schnee, Abstieg in die Dunkelheit

Hohe Kisten (1922m) im Estergebirge.

Der erste Novemberschnee im Gebirge. Langer, stiller Weg auf die Hohe Kisten (1922 m) im Estergebirge. Jede Wetterstimmung war dabei und der Tag zu kurz für den langen Weg. Eine beeindruckende Winterlandschaft macht Lust auf mehr und lässt einem den Abschied von diesem ungewöhnlich schönen Herbst leichter fallen.

Ausgangspunkt und Endpunkt des Weges war der Bahnhof in Eschenlohe.

Folge dem Weg in den Schnee und zurück in die Dunkelheit, lass dich ein auf die Ruhe einer Landschaft im Wandel der Jahreszeit.

Rundumblick auf dem Gipfel der Hohen Kiste im Estergebirge.

Im Mangfalltal bei München

Ungewöhnliche schöne Flusslandschaft im S-Bahnbereich von München. Ein Spaziergang der seinesgleichen sucht zwischen wilder Natur und Kultur in allen Facetten. Lass dich für ein paar Minuten auf einen unbeschreiblich schönen Weg durch das Mangfalltal ein und komme mit … es lohnt sich.

Der Weg beginnt an der Endstation der S7: Kreuzstrasse

… und führt unter der A8 hindurch …

nach Darching, von dort zurück mit dem Zug nach München.

Ein kurzer Dia – Film mit Tiefenwirkung …

mit dem herbstwind zum gipfel

Brunnenkopf (1718 m) und Klammspitze (1924 m) im Ammergebirge.

Der Herbstwind, der ein ausgewachsener Föhnsturm mit Böen bis zu 100 km/h auf dem Gipfel wird, sorgt für menschenleere auf dem Gipfel. Beim Abstieg frage ich mich, habe ich mich am Stativ für die Panoramaaufnahme festgehalten, oder habe ich das Stativ und die Kamera festgehalten, es war schon ein wenige heftig auf dem kleinen Vorsprung östlich des Gipfels und beinahe hätte ich das „abbilden“ sein lassen … aber es hat sich gelohnt, und weniger windschief sind die Bilder wie befürchtet.

Aufstieg von Linderhof, mit Zwischenhalt auf dem Brunnenkopf, zum weiten Gipfel der Klammspitze,

aus der dämmerung über die berge

Von Lähn über die Hoschrutte (2247 m) zum Pfuitjöchl (2196 m) und weiter nach Ehrwald.

Die Auserfernbahn macht eine großartige Überschreitung möglich. Von München ohne Umsteigen per Bahn erreichbar. Schöner ging es nicht an einem sonnigen Oktobertag mit umfasssenden Weitblick beit jedem Schritt.

Als der Zug in Lähn hält, ist es noch dunkel. Der direkte Aufstieg in der Dämmerung bietet schnell eine wunderbare Sicht hinüber in die Lechtaler und weiter ins Ehrwalder Becken. Ist man erst mal am Grat angekommen, läßt einen das Staunen nicht mehr los. Die Blicke zum Thaneller, zum Kohlberg und Daniel, dann hinüber zum Säuling, der Hochplatte, der Klammspitze machen diese Gradwanderung für trittsichere Wanderer zu einem einmaligen Bergerlebnis.

Und nur nicht mit dem Auto anreisen … es geht für jeden etwas mehr.

Der Gratweg zwischen Hochschrutte und Pfuitjöchl
Blick zum Säuling

Unter Linden über den Berg

Gedanken beim Spaziergang unter Linden im Oktober.

Über den Ziegelberg bei Füssen am 27.10.2021.

Als ich noch ein Kind war

waren wir viele

auf dem weg zum himmel

jeder für sich

und gemeinsam für alle

pastellfarbene träume

ich erinnere mich, drei farben

freiheit

gleichheit

brüderlichkeit

gemeinsam wir sind

auf dem grund der freiheit

ganz gleich und wo

der erste schnee vergeht

Frühe Wanderung über den Baumgartenschneid (1449 m) im Mangfallgebirge. Ein Weg mit Schneeberührung nach einem langen Sommer. Viel begangen, doch immer wieder schön. Und es gibt was neues zu entdecken. Es geht und vergeht …

Lass dich mitnehmen zu einem kleinen Gipfel mit viel stillem Potential.